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Der Photoelektrische Effekt erschienen am: 26. Januar 2001 Autor:Norman WernerHistorisches
1888 fand Hallwachs erstmals die Gesetzmäßigkeiten des photo-elektrischen Effektes, welcher zuvor schon von H. Hertz beobachtet worden war. Dabei standen die Ergebnisse des Experimentes in Widerspruch zur klassichen Mechanik und dem damaligen Verständnis von der Natur des Lichts. Erst 1905 wurden die Ergebnisse von A. Einstein im Rahmen der Lichtquantentheorie gedeutet. Das Experiment gilt als einer der deutlichsten Belege für die Quantelung der von Licht übertragenen Energie.
Das Experiment
Das Wesentliche
Aus einem Metall, können unter optischer Anregungen Elektronen austreten. Dabei ist es möglich die maximale kinetische Energie der Elektronen nach dem Austritt zu bestimmen. Stellt man einen Zusammenhang zwischen dieser maximalen Energie und der Art des verwendeten Licht statt, so stellt man fest, daß die Intensität des Lichtes lediglich beeinflußt wieviele Elektronen auf eine gewisse kinetische Energie kommen. Währenddessen die Frage, ob überhaupt Elektronen austreten und eine bestimmte Energie erreichen lediglich von der Frequenz des verwendeten Lichtes abhängt. Dabei waren die Ergebnisse bei allen untersuchten Metallen im wesentlichen die selben. Im besonderen war auch der Anstiegstets der gleiche. Allerdings lagen bei verschiedenen Metallen unterschiedliche Grenzfrequenzen
vor.
In Abbildung 1 sind die beiden angesprochenen Abhängigleiten dargestellt. Der nächste Abschnitt der den Versuchsaufbau genauer beschreibt, kann ruhig übersprungen werden. Es geht weiter in Absatz 4.
Versuchsaufbau
Um aus dem Metall Elektronen lösen zu könne waren zweierlei Vorbereitungen notwendig. Zum einen wurde mit negativ geladenen Elektroden gearbeitet und zum anderen wurden diese durch eine Heizung erwärmt. Beide Maßnahmen senken die Austrittsarbeit. Um die kinetische Maximalenergie der Elektronen zu messen, wurde mit der Gegenfeldmethodegearbeitet. Zur Bestrahlung wird monochromatisches Licht verwendet. Das solche Versuche nur in nahezu luftleeren Raum durchgeführt werden konnten, is ja wohl klar.
Damit ein Elektron die Metalloberfläche verlassen kann muss eine bestimmte Austrittsarbeit
Analyseaufgebracht werden. Da die Loslösung von Elektronen nur unter Lichteinfall geschieht, liegt die Vermutung nahe, daß das Licht die notwendige Energie einbringt. Gemäß der Lichtquantenhypothese wird jedoch die gesamte Energie eines Lichtteilchens - dem sog. "`Photons"' - mit einem Mal auf das Elektron übertragen. Liegt diese Energie unterhalb der Austrittsarbeit, so können keine Elektronen losgelöst werden. Aufgrund unterschiedlicher Bindungsverhältnisse in unterschiedlichen Metallen überrascht die Stoffabhängigkeit der Austrittarbeit keineswegs, was dann auch die Existenz einer stoffspezifischen Grenzfrequenz
erklärt.
Metall in [eV]
in [nm]
Li 2,46 504 Na 2,28 543 K 2.25 551 Rb 2.13 582 Cs 1.94 639 Cu 4.48 277
Sollte das Photon mehr Energie haben, als an Austrittsarbeit nötig ist, so liegt der Verdacht nahe, daß das Elektron diese überschüssige Energie als kinetische Energie übernimmt. Es ist dies genau die Energie, die in der Darstellung 1 dargestellt wird.
Da sich aus der Darstellung 1 ein linearer Zusammenhang zwischenund
ergibt, so ist leicht einzusehen, daß gilt:
Da der Anstiegswinkel bei allen Metallen gleich ist, Ist es glaubhaft, daß es sich dabei um eine Konstante handelt. Und dem ist auch so.und
ist allgemein bekannt als "`Plancksches Wirkungsquantum"'. Nach Einsetzen von 2 in 1 erhält man
.
Was wir hier als selbstverständlich angenommen haben, nämlich, daß ein Photon seine gesamte Energie an ein Elektron abgibt, daß es überhaupt sowas wie eine Teilchennatur des Lichtes gibt, und daß die Energie eines solchen von seiner Frequenz (einem Wellencharakteristikum) abhängt, war zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine wissenschaftliche Sensation.Footnotes